Wesentliche Erkenntnisse
- Der britische Ansatz zur Drohnen-Interoperabilität, angeführt von Dstl, bietet ein potenzielles Modell zur Optimierung des US-Drohnenbetriebs.
- Standardisierte Datenformate und Kommunikationsprotokolle sind der Schlüssel zur nahtlosen Integration verschiedener Drohnentechnologien.
- Die Einführung eines ähnlichen Rahmens in den USA könnte die Effizienz und Sicherheit des Drohnenbetriebs in Unternehmen erheblich verbessern und gleichzeitig die FAA-Vorschriften berücksichtigen.
Britisches Drohnen-Interoperabilitätsmodell: Eine Blaupause für die US-Übernahme?
Stellen Sie sich ein Szenario vor, in dem Daten von verschiedenen Unternehmensdrohnen – von LiDAR-Scans bis hin zu Wärmebildern – nahtlos in eine einzige Plattform integriert werden können, unabhängig vom Hersteller. Diese Vision wird in Großbritannien dank der Bemühungen des Defence Science and Technology Laboratory (Dstl) Realität. Könnte ihr Ansatz eine Blaupause für die USA bieten, wo FAA-Vorschriften und unterschiedliche Drohnentechnologien oft operative Hürden schaffen?
Die Dstl-Lösung: Aufbrechen von Silos
Die Herausforderung der Drohnen-Interoperabilität liegt in der Vielfalt der Drohnentechnologien und Datenformate. Verschiedene Hersteller verwenden oft proprietäre Systeme, was es schwierig macht, Informationen auszutauschen und Operationen zu koordinieren. Wie sUAS News berichtet, hat Dstl neue Software entwickelt, um diese Herausforderungen zu bewältigen und es verschiedenen Drohnensystemen zu ermöglichen, effektiv zu kommunizieren und Daten auszutauschen. Dies ist besonders wichtig für Verteidigungsanwendungen, hat aber auch erhebliche Auswirkungen auf zivile Nutzungen.
Pilot Sarah aus Denver, die ein groß angelegtes Infrastrukturinspektionsprojekt leitet, kennt diesen Schmerz. "Wir verwenden Drohnen von drei verschiedenen Herstellern. Es ist ein Albtraum, ihre Daten zusammenzubringen. Es erfordert stundenlange manuelle Konvertierung und Bereinigung."
Warum Interoperabilität für US-Drohnenpiloten wichtig ist
Für US-Drohnenpiloten, insbesondere solche, die in Unternehmensanwendungen wie Landwirtschaft, Bauwesen und Infrastrukturinspektion tätig sind, bedeutet Drohnen-Interoperabilität eine höhere Effizienz, geringere Kosten und erhöhte Sicherheit. Betrachten Sie die Vorteile:
- Optimierte Datenintegration: Stellen Sie sich vor, Sie könnten LiDAR-Daten (wie sie in eSwatini gesammelt wurden) mühelos mit hochauflösenden Bildern für eine umfassende Standortanalyse kombinieren.
- Verbesserte autonome Flugsysteme: Interoperabilität ermöglicht eine bessere Koordination zwischen Drohnen in autonomen Flugsystemen, was zu sichereren und effizienteren Operationen führt.
- Vereinfachte Einhaltung von Vorschriften: Standardisierte Datenformate können die Berichterstattung und die Einhaltung der FAA-Vorschriften vereinfachen.
Profi-Tipp: Konzentrieren Sie sich auf Drohnen, die Open-Source-Datenformate und APIs unterstützen. Dies erleichtert die Integration ihrer Daten in andere Systeme, auch wenn eine vollständige Interoperabilität noch nicht Realität ist.
Die Rolle der FAA: Den Weg für die Interoperabilität ebnen
Die FAA spielt eine entscheidende Rolle bei der Förderung der Drohnen-Interoperabilität in den USA. Während sie sich derzeit auf Remote ID und Luftraummanagement konzentriert, könnte die Behörde ihre Bemühungen auf Datenstandards und Kommunikationsprotokolle ausweiten. Dies könnte Folgendes beinhalten:
- Entwicklung von Industriestandards für Datenformate und APIs.
- Schaffung von Anreizen für Hersteller, offene Standards zu übernehmen.
- Unterstützung von Forschung und Entwicklung interoperabler Drohnentechnologien.
Ein potenzieller Weg ist der Aufbau auf bestehenden Systemen. Wenn Sie in kontrolliertem Luftraum fliegen möchten, denken Sie daran, vor jedem Flug das LAANC-Genehmigungssystem zu überprüfen.
Ausblick: Ein kollaborativer Ansatz
Um eine echte Drohnen-Interoperabilität in den USA zu erreichen, ist eine Zusammenarbeit zwischen der FAA, Drohnenherstellern, Softwareentwicklern und Endbenutzern erforderlich. Indem die US-Drohnenindustrie aus den Erfahrungen Großbritanniens lernt und offene Standards annimmt, kann sie das volle Potenzial dieser transformativen Technologie ausschöpfen. Der nächste Schritt ist die weitere Forschung und Entwicklung in Part 107 und zukünftige autonome Flugsysteme.