Die amerikanische Drohnen-Community steht vor einem wichtigen Wendepunkt: Der Kongress hat im National Defense Authorization Act (NDAA) 2025 umfassende Maßnahmen verabschiedet, die den weltweit größten Drohnenhersteller DJI direkt betreffen könnten.
Was steckt hinter dem vorgeschlagenen Verbot?
Die US-Regierung hat Sicherheitsbedenken hinsichtlich chinesischer Drohnenhersteller geäußert. Im Mittelpunkt steht die Befürchtung, dass Daten von DJI- und Autel-Drohnen an die chinesische Regierung übermittelt werden könnten.
📊 DJI in Zahlen
- • Kontrolliert etwa 70% des US-Drohnenmarktes
- • Über 1 Million DJI-Drohnen in amerikanischer Hand
- • Hauptkonkurrent Autel ebenfalls betroffen
Was bedeutet das für Hobby-Piloten?
Für bestehende DJI-Besitzer bedeutet die Gesetzgebung keine unmittelbaren Einschränkungen. Bereits gekaufte Drohnen können weiterhin verwendet werden. Die zukünftige Verfügbarkeit von Ersatzteilen, Software-Updates und neuen Modellen könnte jedoch eingeschränkt sein.
"Die kommenden Monate werden entscheidend sein. Hobby-Piloten sollten die Entwicklungen genau verfolgen und möglicherweise nach Alternativen suchen."
— American Drone AssociationFazit
Das drohende DJI-Verbot ist ein Weckruf für die gesamte Drohnen-Community. Während Sicherheitsbedenken ernst genommen werden müssen, bleibt abzuwarten, ob die Maßnahmen verhältnismäßig sind.
Häufig gestellte Fragen
Wird meine DJI-Drohne nicht mehr funktionieren?
Nein. Bestehende DJI-Drohnen funktionieren weiterhin. Das Verbot betrifft neue Importe und Verkäufe, nicht den Betrieb von bereits in Besitz befindlichen Drohnen.
Ist Autel auch betroffen?
Ja, Autel ist in den NDAA-Bestimmungen als ein weiterer chinesischer Drohnenhersteller enthalten, der einer Sicherheitsüberprüfung unterliegt.